Zukunft der Horber Innenstadt | Horb am Neckar

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Zukunft der Horber Innenstadt | Horb am Neckar

Auslober: Große Kreisstadt Horb am Neckar

Jahr | Platzierung: 2013 | 1. Preis

Partner: Kohlmayer Oberst Architekten Tögelplan

Aufbruch in die Stadt

Mit dem freigestellten historischen Baukörper des Fruchtkastens, wird ein neuer zentraler Ort in der Horber Altstadt entwickelt. Der Fruchtkasten bildet die neue Identität im Horber Stadtbild der Unterstadt. Der Entwurf schlägt vor, den Fruchtkasten als Gebäudesolitär frei zu stellen. Der dadurch neu entstehende Platz am Fruchtkasten ist zentraler Freiraum in der Stadt und bietet vielfältige Nutzmöglichkeiten für Außengastronomie und festliche Veranstaltungen. Der Stadtplatz ist neuer Orientierungs- und Anziehungspunkt für die Bürger und Besucher der Stadt. Die südliche Platzfläche wird zum Mühlkanal hin geöffnet und orientiert sich an zentraler Stelle der Altstadt zum Wasser. Der für die Stadt Horb historisch bedeutende Mühlkanal wird so in das öffentliche Bild der Altstadt integriert und mit seiner reizvollen Atmosphäre als hochwertiger öffentlicher Raum nutzbar. Ein neuer Stadtbrunnen am Eingang zur Neckarstraße ist Zeichen auf dem Platz und lädt ein zum Besuch des Platzes und der Stadt. Mit den beiden historischen Stadtbrunnen am Marktplatz und am Unteren Markt bildet der Brunnen einen Dreiklang und setzt so den Platz am Fruchtkasten in Bezug zu den historischen Plätzen der Altstadt. Der neue Ort verbindet die Horber Altstadt, mit der südlich des Neckars liegenden Bahnhofsstadt. Der Entwurf schlägt vor, hier einem neuen Steg für Fußgänger und Radfahrer als attraktive und direkte Verbindung über den Neckar herzustellen. Abgelöst vom starken Verkehr auf den Christophorusbrücke wird so eine hochattraktive und direkte Verbindung zwischen der Innenstadt und der Bahnhofstadt geschaffen. Mit seiner Lage an der historischen Stelle der alten Neckarbrücke nimmt der neue Steg den Bezug zur Horber Stadtgeschichte auf und öffnet sich mit der neuen Freitreppe direkt zum Fluss. Die städtebaulichen Ergänzungsgebiete werden mit neuen Stadtbausteinen ergänzt und belebt. Das Verkehrskonzept trägt beiden Verkehrszuständen – zunächst ohne und später mit Neckartalviadukt – ohne große Umbauten Rechnung.